Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel: Bürokratisierung entscheidender Faktor für Mieterhöhungen der letzten Jahre

Der ohnehin angespannte Wohnungsmarkt in der Bundeshauptstadt Berlin sorgt nach wie vor für erhitzte Gemüter bei Mietern und Vermietern. Mit dem am 18.06.2019 von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung verabschiedeten „Mietendeckel“, der die Mieten der Hauptstadt für die kommenden fünf Jahre einfrieren soll, erreicht die Debatte ihren vorläufigen Höhepunkt. Während die Maßnahme von der Öffentlichkeit zwar auch kritisiert, aber mehrheitlich als richtige Entscheidung begrüßt wird, bangen Wohnungssuchende weiterhin um ihre Chancen auf ein neues Zuhause in der Hauptstadt. Der Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel baut seit über 25 Jahren Wohnungen in den begehrtesten Ecken Berlins und bezweifelt, dass der Mietendeckel seine gewünschte Wirkung erzielen wird.
 

Trotz Mietpreisbremse: Mietwohnungen in Berlin teurer denn je

Der geplante Mietendeckel ist nicht das erste Instrument, mit dem die Politik den Mietsteigerungen der letzten Jahre entgegenzusteuern versucht: Bereits 2015 verabschiedete die Bundesregierung die Mietpreisbremse, welche – in ihrer Intention dem Mietendeckel ähnlich – ein Ausufern der Preise für vermietbaren Wohnraum verringern sollte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Maßnahme als Papiertiger herausstellte, der zwar immensen Verwaltungs- und Personalaufwand in Ämtern und Behörden, jedoch keine Entspannung des Preisniveaus bei Neuvermietungen zur Folge hatte.

Mit dem Ansatz, die Erhöhung der Monatsmiete bei neu abgeschlossenen Verträgen zu deckeln, erreicht der Berliner Senat nur die Wenigsten. Für die breite Masse der Bevölkerung heißt es stattdessen, sich mit einem seit 2015 nochmals um zwei Euro pro Mietquadratmeter gestiegenen Mietspiegel auseinanderzusetzen. Trotz dieser Entwicklung setzt die aktuelle Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) auf eine weitere Verschärfung des umstrittenen Instruments.  Es muss also die Frage gestellt werden, ob die bisherigen politischen Maßnahmen an der richtigen Stelle ansetzen, oder ob die Ursache für den Anstieg der Mieten nicht in anderen Einflussfaktoren begründet ist.

 

Mietendeckel: Auflagen für Bestandsobjekte schaffen keinen Wohnraum

Unbestreitbar ist, dass durch die alleinige Einführung von Instrumenten wie der Mietpreisbremse oder dem Mietendeckel keine einzige neue Wohnung entsteht. Stattdessen regulieren diese Instrumente lediglich das Preisniveau von Bestandsobjekten – ganz gleich, ob es sich dabei um Objekte von Genossenschaften und Privateigentümern oder um die großer Immobilienkonzerne handelt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch der Mietendeckel einen großen Personal- und Verwaltungsaufwand auf behördlicher Seite nach sich ziehen wird. Landeseigene Betriebswirte sollen so künftig prüfen, ob Mietsteigerungen zulässig und vor dem Hintergrund strengster Umwelt- und Bauauflagen umgesetzt wurden. Selbes gilt für Instandhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen, denen so – laut Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) – effektiv entgegengewirkt werden soll.

Immobilienexperte Hinkel: „Einzig neuer Wohnraum wird Entspannung der Mietpreise bewirken“

Aus Sicht von Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel würde eine Erhöhung des Wohnungsangebots einen wesentlich stärkeren Effekt auf die allgemeinen Mietniveaus bewirken. Seit 1993 ist er im Berliner Immobiliensektor aktiv und fördert mit seiner Kunststiftung LIVING BAUHAUS aktiv die Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt:  „Die Urbanisierung der Gesellschaft schreitet kontinuierlich voran. Die Nettozuwanderung in die Städte führt ganz natürlich zur Steigerung der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Statt in weitere Bürokratisierungsmaßnahmen sollten die vorhandenen Ressourcen in die Schaffung neuen Wohnraums investiert werden.“ 

Mietendeckel: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags zweifelt Rechtmäßigkeit an

Ob der Mietendeckel demnach Erfolg haben wird, darf also bezweifelt werden. Hinzu kommt die jüngst bekannt gewordene Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welcher die Rechtmäßigkeit des neuen Instruments als ‚fragwürdig‘ einstuft. Ähnlich wie bereits viele andere Projekte der Regierung darf also auch beim Mietendeckel davon ausgegangen werden, dass sich das Bundesverfassungsgericht früher oder später damit auseinandersetzen wird. Neu-Berliner und Wohnungssuchende werden sich also vorerst weiterhin auf Massenbesichtigungen und umkämpften Wohnraum einstellen müssen und eine Verschärfung der Wohnungssuche und damit auch sozialer Konflikte kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ohne Entbürokratisierung und einem „Sofortprogramm für Wohnungsbau“  unter Aussetzung von bestimmten Regelungswerken im Bau und Planungsrecht- analog der Sondersituation beim Bau von Flüchtlingsunterkünften seit 2016- kann diese nationale Aufgabe nicht gelingen, so Maik Uwe Hinkel. 
 

Passend zu der Thematik berechitete auch der Tagesspiegel in dem folgenden Artikel:  

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

 

 Ein "Schießlärmgutachten für die Trainingseinheiten unter Simulation von Gefechtsbedingungen"

auf dem Gelände der Offiziersschule des Heeres , " Graf Staufenberg " ist  durch die Stadtverwaltung an das Institut für Lärmschutz in Düsseldorf beauftragt worden.  Dieses Büro arbeitet eng mit  Kooperationsbüros der Bundeswehr ( zB CERVUS  und HIRSCH ) zusammen. Das Gutachten, welches bis Ende April vorliegen sollte, liegt bis heute  ( 10.05.2019 ) der Stadtverwaltung  - nach unseren Informationen -  nicht vor. Wozu dieses Gutachten für beide Plangebiete ( B- 392 und VBB - 6024 ) tauglich sein soll, erschließt sich - nach dem auf unserer Seite veröffentlichten und der Stadtverwaltung bekannten Rechtsgutachten vom 13.11.2015 iVm dem Ergänzungsgutachten vom 29.03.2019 -  weder uns als  Vorhabensträger noch unseren Nachbarn. Eine Simulation unter Gefechtsbedingungen setzt  einen Standortübungsplatz in der Kasserne voraus, den die Offizierschule nicht hat.  Genehmigungen für das Werfen von Übungshandgranaten, dass Schießen mit Übungsmunition, usw. sind uns nicht bekannt .  Es war  auch in den letzen Jahren in unmittelbarer Nähe von Schulen und Sporteinrichtungen und einem Kindergarten mit ca. 400 Kindern in einem Konversionsgebäude  der Bundeswehr, direkt angrenzend an die  Offizierschule,  undenkbar, dass solche Trainigseinheiten auf einem Bildungscampus der Bundeswehr stattfinden. Klar ist, wenn die Bundeswehr Ihren verteidigungspollitischen Auftrag nur mit dieser Art von Übungen auf dem Gelände der OSH erfüllen kann, dann muss Sie auch die notwendigen Schutzmaßnahmen , wie zB eine Schallschutzwand auf Ihrem Gelände, ergreifen um das bereits vorhandene Schutznivieu der bereits heute angrenzenden vorhandenen schutzbedürftigen  Bebauung ( Wohnungen, Schulen, Kindergärten, usw )  so zu schützen , damit alle einhergehenden gesetzlichen Regelungen, auch die des Umweltschutzes, eingehalten werden. Das gilt im übrigen auch für das geschützte Naherholungsgebiet der Dresdner Heide . Mit  Stadträten der LHS DD, Landatgsabgeordneten und Mitgliedern des Deutschen Bundestages - aus dem Haushalts -und Verteidigungsausschuss - unterschiedlichster Parteien, werden wir am Standort auch mit Vertrtetern der Verwaltung und der Bundeswehr versuchen noch vor der Sommerpause ins Gespräch zu kommen !

 

Dresden erhält Bundesförderung für die Sanierung des Waldspielplatzes in der Dresdner Heide

Dresden,

PRESSEMITTEILUNG  der SPD Fraktion
16. April 2019

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwoch, den 10. April 2019, die Förderauswahl des Bundesprogramms

Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ 

beschlossen.

Eines der aus ganz Deutschland ausgewählten Projekte ist der Dresdner „Waldspielplatz Albertpark“. Hierfür erhält die Landeshauptstadt Dresden eine Förderung in Höhe von 173.864 Euro. Dafür hatte sich der sächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Jurk in Berlin stark gemacht.

In den vergangen Jahren waren der Waldspielplatz und seine Zukunft immer wieder im Gespräch, wie sich Dorothée Marth, Mitglied im Jugendhilfeausschuss für die SPD-Fraktion Dresden, erinnert:

Der Waldspielplatz im Albertpark war längere Zeit ein Sorgenkind der Dresdner Jugendhilfe. Wir befanden uns 2017/2018 in dem Dilemma, das offene Angebot dort aus fachlichen Erwägungen streichen zu müssen, aber gleichzeitig den schönen Spielplatz aufrechterhalten zu wollen. So wurde der Auftrag an die Verwaltung erteilt, eine Perspektive für die Weiterbetreibung der Fläche zu finden. Dass diese auch dank der Finanzspritze aus Berlin gefunden ist, freut mich für die Kinder, besonders aus den benachbarten Kitas, die den Spielplatz mit seinem umweltpädagogischen Ansatz gern nutzen.

Neben den durch den Bund bereitstehenden Komplementärmitteln muss die Stadt Dresden einen Eigenanteil in Höhe von 212.500 Euro leisten. Diese Gelder sind im aktuellen Doppelhaushalt eingeplant. Die Sanierung des Waldspielplatzes in der Dresdner Heide soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

Vincent Drews, SPD-Stadtrat im Stadtbezirk Neustadt ergänzt:

Der Waldspielplatz ist gerade für die Neustädter Familien ein beliebtes Ausflugsziel. Mit der Sanierung des Spielplatzes und der Modernisierung der Spielgeräte leisten wir auch einen Beitrag zur Familienfreundlichkeit im Stadtbezirk. Das freut mich natürlich sehr.

Kontakt:

Dorothée Marth
Sprecherin für Kinder-,  Jugend- und Familienpolitik
doro.marth@spd-fraktion-dresden.de

 

 

Vincent Drews
Stadtrat für den Stadtbezirk Neustadt
Sprecher für Soziales, Wohnen, Integration und Allgemeine Verwaltung
vincent.drews@spd-fraktion-dresden.de

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Aktuelles

 

 

Wie nunmehr dem Ergänzungsgutachten von GGSC Herrn  Rechtsanwalt Dr. Beckmann vom 29.03.2019 - aufbauend auf das Rechtsgutachten vom 13.11.2015 -  zu entnehmen ist, sind die Handlungsfragen zum Umgang mit den Emissionen aus dem  Gelände der Bildungseinrichtung der Bundeswehr (OSH ) in der Graf- Stauffenberg - Kaserne  klar und völlig unmißverständlich gegenüber der LHS Dresden beantwortet worden.

 

Die Beauftragung und ggf. Berücksichtigung eines erneuten „Schießlärm- Gutachten" kann nicht zielführend sein und wird u.U. noch mehr Unsicherheit im Handling mit dem Thema mit sich bringen.

 

 Die durch Müller BBM GmbH durchgeführten Dauermessungen wurden – entgegen der im Gutachten angegebenen Zeiten -  selbstredend vom 17.10.2018 - 31.12.2018 durchgeführt und sind für unsere Betrachtungen und den tatsächlichen Bedingungen Vorort maßgeblich. Selbstverständlich werden wir in 2019 diese Messungen auf unserem Grundstück widerholen und exemplarisch andere Jahreszeiten berücksichtigen. 

 

Das jeweils vorhandenen Schutzniveaus der angrenzenden Wohn- und Schulstandorte ändert sich ebenfalls nicht, im Gegenteil!

  

Neu für uns war, dass die LHS Dresden nunmehr das

 

„Institut für Lärmschutz GmbH, Arnheimer Straße 107, 40389 Düsseldorf 

 

beauftragt haben soll, um ein erneutes

 

Schießlärmgutachten

 

zu erstellen obwohl durch renomierte Büros nunmehr bereits 6 unterschiedliche fachgutachterliche Prüfungen der Immessionssituation von der OHS   - für beide Plangebiete - durch unterscheildiche öffentlich bestellte udn vereidigte   Gutachter (büros )  - zB HSP aus Dresden, UGS aus Rostock und Dr. Felsch aus Straußberg -  aufgerstellt und der LHS Dreden vorgelegt worden sind. Diese Gutachten wurden dann auch mehrfach auf die Zahlenmodelle - die durch die Bundeswehr  und Ihre Behörden -  " tröpfchenweise " zur Verfügung gestellt worden sind,  angepasst. Das neue Büro aus Düsseldorf, welches sehr eng in solchen Fragen u.a. mit Kooperationsbüros ( Cervus, Hirsch, u.a. ) zusammenarbeitet -  diese Kooperationsbüros wiederum  sehr oft und auch direkt durch die Bundeswehr beauftragt  werden -   können mit Fug und Recht als  „ Haus- und Hofgutachter  der Bundeswehr "  bezeichnet werden, so zumindest einer der bisherigen Gutachter aus Roctsock Herr Dr. Jürgen Millat ( UGS ).  

 

Was da am Ende rauskommt wird sich zeigen.   Ein Restitutionsgrundstück - das Vorhabengebiet VBB 6024 -  der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen wurde als Bauplatz zur  Wiedergutmachung für  Verfolgte des Naziregime, hier konkret der Frau Uta von Kardorf geb. von Witzleben zugesprochen. Wir als Vorhabensträger haben in Kenntnis dieser Umstände in 2015 die aktuellen Planungen bis zum Aufstellungsbeschluss der LHS Dresden in 2015 vorangetrieben. Noch in 2016 hatb die Bundeswehr dem Vorhaben zugestimmt um dann später  möglicherweise wegen einem Grillplatz und den sportlichen Aktivitäten auf dem Gelände der Bundeswehr Ihre Zusage zurückzuziehen.  Die Nutzung des Kassernengeländes der OSH als Bildungseinrichtung und nicht als Ausbildungszentrum mit der Möglichkeit von Gefechtsbedigungen zu simuieren stand bis heute nicht auf der Tagesordnung. Die angrenzenden Schulen, Kindergärten udn Wohnungen lassen sowas auch nicht zu.  

 

16 Stunden sportliche Aktivitäten - selbst auf dem noch nicht existenten und bislang auch nicht geplanten  2.Sportplatz in der Heide ( so zumindest die Auskunft der Bundeswehr an Mitglieder des Deutschen Bundestages )  – wo auch immer der noch Platz finden soll- und der Einsatz von Übungsmunition über mehrere Stunden auf dem Gelände der Bundeswehr Bildungseinrichtung ( OSH  ) stören nicht nur den eigenen Lehr- und Ausbildungsbetrieb der OSH, sondern entsprechen einfach nicht dem vorhandenen Status quo, dem gegenseitigen Rücksichtnahmegebot am Standort noch der Überplanung von seit Jahren funktionierenden Gemengelagen am Satndort.   Die Stadt Dresden hat den bereits vorhandenen angrenzenden Wohn- und Schul und Kindergärten  richtigerweise ein Lärm und Schutzniveau zugordnet.

 

Dies hat zur Folge, dass nur solche Lärmemissionen aus dem Bundeswehr-Gelände heraus zulässig sind, die das v.g. Schutzniveau nicht verletzen. Schließlich hat es die letzten > 20 Jahre keine Beschwerden gegeben, so dass eine Vereinbarkeit von Wohnen und Militär gegeben war und ist. Hierdurch wurde die OSH durch die Bevölkerung auch positiv wahrgenommen und als nicht störend empfunden. Der verteidigungspolitische Auftrag konnte und kann auch in Zukunft mit beiden Wohngebieten erfüllt werden. In Hannover dem Standort der OSH vor Dresden hat dies auch einwandfrei funktioniert. Da störte dann eher die anliegende Autobahn den Lehr - und Schulbetrieb.

 

Auch die  dem Stadtplanungsamt bekannten Live Messungen im 4. Quartal 2018 auf dem Grundstück des Vorhabensträgers zeichnen nicht mal ansatzweise eine mögliche Konfliktsituation ab. Diese Live Messungen werden wir in 2019 wieder aufnehmen. Als störender "Lärm" konnte das Blätterrauschen in der Heide, Vogelgezwitscher und Kinderlärm eindeutig prognostiziert werden. Auch kann es nicht im Interesse der Bundeswehr sein, wenn auf dem Vorhabengebiet etwa ein lärmintensiveres dem „ Schießlärm“ angepasstes  Gewerbegebiet entstehen würde, welches Lärmimmissionen auf das Kasernengelände ausübt und damit dann tatsächlich den Lehrbetrieb stören könnte.

 

Eine ruhige Wohnbebauung sollte daher für alle TöB nicht als störend empfunden werden und damit der nationalen Aufgabe -  der Bekämpfung der Wohnungsnot  auch udn gerade  in Dreden - vorrangig gerecht werden.

 

Hohe Mieten sind nach unserer Überzeugung nur mit einem qulitativ hochwertigen Überangebot an Wohnungen abzufangen und  dies ist mit der Atraktivität der Dresdner Heide und dem damit verbundenen Erholungseffekt für die Menschen  am Standort des " Jägerparkes " ( VBB 6024 udn B-392 ) unbezahlbar! 

 

 

 

 

 

Das am 29.03.2019 von Gaßner Groth Siederer & Coll. ( GGSC ) erstellte 

Ergänzungsgutachten zur Berücksichtigung der von der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Dresden-Neustadt ausgehenden Schallemissionen für die geplante Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 6024 "Jägerpark Dresden" steht unter Dokumente zum Download zur Verfügung.

 

So steht zB auf Seite 18 ( 3)  des Rechtsgutachtens:

 

"Das Ergebnis einer entsprechenden Berechnung ( Immisionsmessungen auf dem Gelände der OSH - dort wo Hörsäle die Ausbildung der Offiziersschüler in der Lehre absichern - )  kann hier nicht beurteilt werden. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die vom Stadtplanungsamt beabsichtigten Schallmessungen für Feuerwerkskörper der Kategorie 2 so-wie von Übungshandgranaten ( 5 Stunden täglich ! )  wenig zielführend erscheint, weil – unabhängig davon, ob dieser Lärm überhaupt zu berücksichtigen ist oder als rein hypothetisch unberücksichtigt bleiben muss - der Schallpegel so hoch sein dürfte, dass die zulässigen Immissionswerte an den bestehenden Wohnstandorten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überschritten werden. Die Möglichkeit des Einsatzes derartiger Sprengkörper am Bildungsstandort der Graf-Stauffenberg-Kaserne ist somit der Abwägung nicht zugrunde zu legen, weil eine entsprechende Nutzungsintensivierung mit dem geltenden Immissionsschutzrecht nicht zu vereinbaren wäre."

 

und weiter vorn auf Seite 17 ( 2 ) des Rechtsgutachtens :  

 

Im Ergebnis dürften den Wohnnutzungen im Umfeld der Graf-Stauffen-berg-Kaserne, für die nach den Angaben der in der Hausmitteilung des Stadtplanungsamts vom 12.03.2019 der „Schutzstatus“ eines WA zu-grunde zu legen ist (Arno-Holz-Allee 26/26a, Radeberger Straße 63-91 und Stauffenberg Allee 9/9a), keine, allenfalls jedoch geringfügige Zuschläge auf die jeweiligen Immissionsrichtwerte gemäß Nr. 6.1 der TA-Lärm zuzu-muten sein. Die für das Mischgebiet zulässigen Werte, welche danach für die Standorte Marienallee und Jägerpark bereits jetzt gelten, dürfen nicht weiter erhöht werden.

 

das gesamte Gutachten auch vom 13.11.2015 von GGSC finden Sie unter den DOKUMENTEN auf dieser Seite ! 

 

 

 

 

Nunmehr steht die Jägerpark-Fläche in Dresden Neustadt endlich als gemischte Baufläche

im Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes der Landeshauptstadt Dresden

 

 

 

 

DEUTSCHE BANK : Immobilienpreise steigen noch Jahre wegen dem  nicht vorhandenen ANGEBOT !

 

 

An der Frankfurter Allee im Bezirk Friedrichshain: „Berlin könnte zu einer der teuersten deutschen und auch europäischen Metropolen werden.“

sibi. FRANKFURT, 12. März. Die Deutsche Bank rechnet damit, dass die Immobilienpreise in Deutschland weiter steigen. „Bis der Preisgipfel erreicht wird, dürften noch einige Jahre vergehen – das gilt sowohl bundesweit als auch für die meisten Metropolen“, schreiben die Volkswirte der Bank in ihrem Deutschland-Monitor. Alle Faktoren, die zu der Angebotsknappheit an Wohnungen beigetragen hätten, bestünden unverändert fort. Nach einem durchschnittlichen Wachstum des Angebots um 5 Prozent je Jahr zwischen 2015 bis 2017 erwarte man nun einen Anstieg auf 315 000 fertiggestellte Wohnungen in diesem Jahr. Eine Möglichkeit, wie dieser Zyklus irgendwann enden könnte, wäre eine massive Ausweitung des Angebots: „Angesichts der vielen Bremsfaktoren für den Neubau erwarten wir jedoch weiter kein Zyklusende vor dem Jahr 2022.“

 

Die Bank warnt allerdings: „Die Überbewertungen und das Risiko einer ausgewachsenen Preisblase am deutschen Häusermarkt steigen.“ Zunehmend gebe es regionale Unterschiede. München baue voraussichtlich auch im nächsten Jahrzehnt zu wenig. Bei der zumindest relativ zum Bevölkerungswachstum geringen Neubauaktivität sei die Botschaft für die Investoren klar: „München dürfte noch teurer werden.“ Auch für Berlin rechnet die Bank mit weiteren Preissteigerungen: „Berlin könnte zu einer der teuersten deutschen und auch europäischen Metropolen werden.“ In Frankfurt bleibe die Preisdynamik hoch, meint die Bank. In Hamburg hingegen dürften die Mieten künftig etwas schwächer zulegen als in anderen Metropolen. Die Engpässe in Stuttgart dagegen blieben wohl über Jahre bestehen.

Wohnkonzept der Landeshauptstadt Dresden

Wohnkonzept der Landeshauptstadt Dresden - Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen bis 2025
Hier verweisen wir auf Seite 15, I-3 Entwicklung von Wohnungsbaustandorten
Wohnkonzept LHSD_2018.pdf
PDF-Dokument [395.6 KB]

Alle Tiere sind gefangen und erfolgreich in Ihr neues 3 ha großes Quartier umgesiedelt worden. Der Aufstellungsbeschluss wurde für ca. 650 Wohnungen durch den Stadtrat am 18.05.2016 ( Beschluss Nr. V 1004/16 ) gefasst. Sämtliche  Planungsunterlagen wurde durch uns, dem Vorhabensträger, im Mai 2018 dem Satdtplanungsamt der LHS Dresden abgestimmt übergeben. In diesen Unterlagen wurde die Vereinbarkeit von Wohnen / Umwelt / Erschließung / Nachbarn und der Bildungseinrichtung OSH ( Militär ) nachgewiesen. Jetzt muss der Ämterumlauf zügig erfolgen um in 2019 mit dem Bau beginnen zu können! 

 

Artikel:

Smart City 

Wir planen den Bau von 600 Wohnungen mit einem Investitionsvolumen von über 200.000.000,- € in 24 Monaten mit unseren Partnern. 2020 könnten die ersten 100 Sozialwohnungen übergeben werden!

 

Die Landeshauptstadt Dresden hat mit Aufstellungsbeschluss vom 18.05.2016 zu einem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6024 in der Dresdner - Neustadt "Albertstadt Ost " auf unseren Grundstücken den "JÄGERPARK" in einem Planverfahren aufgestellt.

 

Es folgte ein von der Stadtplanung gewünschtes mehrmonatiges "Werkstattverfahren" unter dem Vorsitz des Baubürgermeisters. Renommierte Architekturbüros haben sich daran beteiligt. Exakte Vorgaben wurden in Abstimmung mit allen Ämtern gemacht und eine Jury prämierte das renommierte Architekturbüro TCHOBAN VOSS mit Sitz in Dresden am 17.11.2016 mit dem ersten Platz. Besondere Hinweise, wie z.B. das Abrücken von der Dresdner Heide, das Vorhalten eines Schulstandortes, den Bau eines 3 ha großen Reptilienwalls und unzählige Gutachten wurden durch uns als Vorhabensträger auf Wunsch der Stadträte und der unterschieldichsten Ämter berücksichtigt.

 

Am 6.Oktober 2017 veröffentlichte das Amtsblatt der Landeshauptstadt Dresden (40 /2017) die öffentliche Bekanntmachung unseres vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6024 über den Oberbürgermeister Dirk Hilpert.

 

Bis heute, den 15.11.2017 können in der frühzeitigen Offenlage ALLE Bürgerinnen und Bürger Einsicht in die Planungsunterlagen nehmen und Ihre Hinweise beim Stadtplanungsamt einreichen. Auch ist die Einsichtnahme beim Ortsamt Neustadt bis heute möglich.

 

Wichtig erscheint uns der Hinweis, dass die Grundstücke im Rahmen eines Restitutionsverfahrens schon im Jahr 1998 als BAUPLATZ und Entwicklungsgrundstück zur Wiedergutmachung aus Landes - bzw. Bundesbesitz an eine im Zusammenhang mit dem Hitler Attentat vom 20. Juni 1944 enteignete Familie des Generalfeldmarschals von Witzleben, Familie Uta von Kardorf, geb. Witzleben  übereignet wurde. Durch die damals auf ministerieller Ebene getroffenen Entscheidungen ergeben sich daher für die Planungsbeteiligten eine besonders hohe Verantwortung für die Entwicklung des Vorhabens.

 

Wir als Vorhabenträger werden daher mit den Erben eine Stiftung zum Gedenken dieser Familie und Ihres Wiederstandes in Hannover noch in diesem Jahr begründen. Gerade weil wir aus Respekt gegenüber den Erben und dem Standort, an der Staffenbergallee, neben der Staufenbergkaserne und in der Nähe des Olbrichtplatzes in guter Tradition unserer Bundeswehr eine Vereinbarkeit zwischen Bildung, Schulung, Kindergärten und bereits existierendem Wohnen erkennen, werden wir besondere Maßnahmen zur gegenseitigen Rücksichtnahme gegenüber unseren Nachbarn ergreifen.

 

Enstprechende Abstimmungen sind bereits mit der Stadtplanug erfolgt. So werden wir noch im Dezember 2017 auf der Grundlage des uns bekanntgemachten räumlichen Konzeptes ein Nutzungs- und Betriebskonzept entwickeln, woraus mögliche zukünftige Schallquellen mit den entsprechenden Schallemissionen abzuleiten sind. Hieraus erfolgt dann die Anpassung der Schallimmisionsprognosen durch die ö.b.Sachverständigenbüros.

 

Die tatsächliche Wohnqualität am "Jägerpark" wird auch durch diese Entwicklung keine Beeinträchtigung erfahren, denn es gibt kaum einen ruhigeren und mit Naherholungsqualität ausgestatteten Wohnungsstandort in der Dresdner Neustadt und direkt an der Dresdner Heide.

 

Im übrigen verweisen wir auf §15 SäschsWaldG (1) dort heißt es:

 

" Im Wald oder in einem Abstand von weniger als 100 Meter vom Wald darf außerhalb einer von der Fortsbehörde errichtetetn oder genehmigten Feuerstelle nur mit Genehmigung der Forstbehörde Feuer angezündet, unterhalten oder offnes Licht gebraucht werden"

 

Schon heute wird ein Grillplatz unmittelbar an der " Dresdener Heide "  in der G-S-K unterhalten udn es soll noch ein weiterer dazu kommen, so die Auskunft, die uns seit dem 16.11.2017 schriftlich vorliegt. 

 

Die OBERTSTE FORSTBEHÖRDE - Staatsbetrieb Sachsenforst  - in Pirna sollte dies beachten !!

 

 

 

Dresden: Bis 2030 gibt es Bedarf von 3.700 neuen Wohnungen pro Jahr

Dresden bietet viele Attraktionen und zieht neue Einwohner an. Das sollte sich auch auf den Wohnungsneubau auswirken.

Seit dem Zensus 2011 ist Dresden um mehr als 30.000 Einwohner gewachsen – und das geht so weiter, sagen die Researcher von Aengevelt. Sie haben jetzt den quantitativen Bedarf an Neubauwohnungen in der sächsischen Hauptstadt analysiert und kommen zu dem Schluss: In Dresden werden bis zum

 

Jahr 2030 rund 592.000 Menschen leben

 

(2016: 552.000 Einwohner). Damit steigt der Bedarf an neuen Wohnungen bis dahin auf 52.200 – im Schnitt 3.700 Wohnungen pro Jahr.

 

Die Zahl der Fertigstellungen von Wohnungen in Dresden hat sich Aengevelt zufolge zwischen 2012 und 2016 mit durchschnittlich 1.400 Neubauwohnungen pro Jahr im Vergleich zum Zeitraum 2000 bis 2011 nahezu verdoppelt.

 

"Die Zahl der Baugenehmigungen hat sich mit durchschnittlich 2.350 Neubauwohnungen pro Jahr sogar fast verdreifacht", sagt Frank Korablin von Aengevelt-Research.

 

Die Entwicklung ist sehr erfreulich“, ergänzt Anett Richter, Niederlassungsleiterin von Aengevelt Dresden.

 

Das zeige, dass Politik, Verwaltung und Immobilienwirtschaft die wohnungspolitischen Herausforderungen erkannt haben und darauf reagieren. Der Vergleich dieser Zahlen mit dem analysierten zukünftigen Bedarf an Neubauwohnungen bis 2030 zeige aber auch, dass die Anstrengungen weiter verstärkt werden müssten.

 

Öffentliche Bekanntmachung des VBB-Plans Nr. 6024 im Dresdner Amtsblatt auf Seite 17

Als die dem gesetzlichen Schutzzweck eindeutig widersprechende Auffassung der Bundeswehr wird die im Binnenrecht

der Bundeswehr getroffene Begriffsbestimmung für „Anlagen der Landesverteidigung“ angesehen, wonach auch Anlagen, die nur mittelbar militärischen Zwecken dienen, im Zweifelsfall auch solche, die sich nur innerhalb des militärischen Sicherheitsbereiches befinden, diesem Anlagentyp der 65 dB TAG und Nacht zuzuordnen wären.

 

Darunter fallen sicher keine Schwimmhalle, Grillplätze, Sportplätze oder Lehr- & Schulgebäude!

 

Ferner wird darauf hingewiesen, dass nicht jede ortsveränderliche Anlage im Sinne von § 3 Abs. 5

Nr. 2 BlmSchG eine Ausnahme gemäß § 60 Abs. 2 BImSchG ermöglicht. Vielmehr gilt:

 

„Für eine Abweichung von den Vorschriften des BImSchG wird zusätzlich gefordert, dass die

zu regelnde Anlage nach ihrer Bauart ausschließlich zur militärischen Verwendung bestimmt

ist. Das bedeutet, dass sie sich in Konstruktion, Ausführung und Funktionsweise deutlich von

entsprechenden Anlagen im Zivilbereich unterscheiden muss."

 

Wohnungsmarktbericht Dresden, Neustadt

Quelle: "Immotion" Ausgabe 2017 Seite 34-35

Nach dieser Karte müssen große Teile der Wohngebiete Alauenpark und Teile des preußischen Viertels mit aktiven Schallschutzmaßnahmen vor den Schallemisionen der Bundeswehr in der Nacht geschützt werden!

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MOV Datei [24.1 MB]

Einzug von 2 Schlingnattern und 2 Zauneidechsen ins Habitat

Die Gestaltungskommision Dresden stellt sich vor 

  Stellungnahme des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr  zum derzeitIgen Entwurf des Bebauungsplans Nr. 392

Beispiele "Urban Gardening"

Aktuelle Bilder der WebCam aus dem Jägerpark

Postbank Wohnatlas 2017

Bei der diesjährigen Studie der Postbank zur Entwicklung der Immobilienpreise "Wohnatlas 2017" belegte Dredsen den 2. Platz im Bereich "Preisentwicklung in Großstädten 2016- 2017". Auch im Bereich "Einkommens- und Kaufpreisentwicklung 2012-2016" positioniert sich Dresden in der Top Ten. In den folgenden Tabellen, wird außerdem Berlin in den verschiedenen Kategorien zum Vergleich aufgeführt. 

 

Interessanter Artikel in der Berliner Morgenpost vom 05.05.2017

Aktuelles Bild der Baufläche vom 16.05.2017

Die zweite Zauneidechse "Eva" wurde gefangen und im Habitat ausgesetzt.

- 30.000 m² Reptilienwall ab August 2017 -

Die erste Zauneidechse "Harald" ist gesichert und im "Baby-Habitat" einquartiert!

Allgemeine  Zusammenfassung des Grünkonzeptes zum Jägerpark

Mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6024 "Dresden-Neustadt, Albertstadt Ost / Jägerpark“ der Landeshauptstadt Dresden sollen die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines attraktiven Wohnquartiers durch die Jägerpark Wohnungsbaugesellschaft mbH auf Flächen zwischen dem Regierungspräsidium im Süden, der Schul- und Ausbildungsliegenschaft „Graf-Stauffenberg-Kaserne“ der Bundeswehr im Westen und Nordwesten, der Dresdener Heide im Norden und den Sportanlagen des SC BOREA e. V. im Osten geschaffen werden.

Die Gestaltung des Gebietes war Gegenstand eines Werkstattverfahrens, das gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt durchgeführt wurde.

Das innenstadtnahe Plangebiet wurde zuvor weitgehend militärisch genutzt. Nach der Aufgabe dieser und weiteren Nutzungen ist in den zurückliegenden Jahren schnell ein junger Aufwuchs entstanden, der als Wald einzustufen ist.

Die zuvor militärisch genutzten Hallen werden abgerissen, der Aufwuchs wird entfernt.

 

Der Geltungsbereich des B-Planes umfasst bei einer Gesamtfläche von ca. 11,1 ha ca. 6,4  ha Wohnbauflächen und ca. 2,9 ha Flächen für einen Ersatzlebensraum („Reptilienwall“) für die seltene Zauneidechse. Ca.1,8 ha sind als Flächen für eine Grundschule und die Planstraße (Ost) ausgewiesen.

Auf 1,6 ha werden viergeschossige Wohngebäude mit einem fünften Staffelgeschoss entstehen, das eine kleinere Grundfläche hat.

Das Quartier wird großzügig durchgrünt und über einen Fußweg, der den Reptilienwall quert, unmittelbar an die Dresdener Heide angebunden.

Das Gebiet ist über die Planstraße Ost erreichbar, ausreichend Parkflächen werden in Tiefgaragen geschaffen.

Die grünordnerischen Festsetzungen des Bebauungsplanes enthalten Vorgaben für die Herstellung, Entwicklung und Erhaltung von Grünflächen und von Baumpflanzungen. Das entfernte Waldstück wird an anderer Stelle durch eine Anpflanzung ersetzt, neben dem Reptilienwall wird für die ebenfalls streng geschützte Schlingnatter ein zweiter Ersatzlebensraum in der Dresdener Heide geschaffen.

Der mit dem Vorhaben verbundene Eingriff in Natur und Landschaft wurde mit dem „Dresdener Modell“ ermittelt und wird durch geeignete Maßnahmen vollständig kompensiert.

 

Die Bewertung möglicher Auswirkungen durch die Planung auf die einzelnen Schutzgüter ergibt:

 

  • Auswirkungen auf das Schutzgut Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt sind nicht erheblich, da aufwendig ein geeigneter Ersatz erfolgt. Den Anforderungen des besonderen Artenschutzes wird in vollem Umfang entsprochen.
  • Trümmerschutt, mit dem in dem ab 1946 die durch Kiesabbau entstandene Senke im Bereich der Planung aufgefüllt wurde, wird insbesondere im Bereich der Tiefgaragen entnommen, bei Eignung wiederverwendet oder ansonsten ordnungsgemäß entsorgt. Der Oberboden wird aus unbelastetem Mutterboden wiederhergestellt, so dass sich für das Schutzgut Boden insgesamt positive Wirkungen ergeben.
  • Die Planung bedingt keine negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt.
  • Auswirkungen auf das Landschaftsbild sind aufgrund des Rückbaus nicht mehr genutzter Panzerhallen einerseits und durch die gewählte Architektur und Fassadengestaltung sowie den mit der Durchgünung geschaffenen Übergang in die Dresdener Heide andererseits minimiert.
  • Auswirkungen auf die Luftqualität sind nicht zu erwarten, da die Wärmeversorgung des Gebietes weitgehend auf der Basis regenerativer Energie erfolgen wird.
  • Erheblich negative Auswirkungen auf das Stadtklima können einer Stellungnahme

des Deutschen Wetterdienstes zufolge ausgeschlossen werden.

  • Für das Schutzgut Mensch einschließlich seiner Gesundheit gehen im Zusammenhang mit den zuvor genannten Schutzgütern vom Vorhaben keine Auswirkungen aus. Die geplanten Wohnnutzungen können verträglich mit der bestehenden Nachbarschaft errichtet werden. Die von diesen und dem Straßenverkehr ausgehenden Wirkungen durch Geräusche überschreiten die anzuwendenden Beurteilungswerte nur in Einzelfällen und nicht in einem Maße, das zwingend Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Sollte es erforderlich sein, können Verbesserungen durch geeignete bauliche Maßnahmen wie z. B. Schallschutzfenster erreicht werden.

 

Die vorliegende Planung, die die bestehenden Ausweisungen im Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt Dresden aufnimmt und weiterentwickelt, trägt ausgehend von den vorstehenden Bewertungen durch ein nachhaltiges Konzept zur Verbesserung der städtebaulichen Situation am Rand der Dresdener Neustadt bei und ist geeignet, ein attraktives Wohnquartier mit gesunden Wohnverhältnissen herzustellen.

Schalltechnischer Bericht 2017-03-01C Jägerpark

Schalltechnischer Bericht 2017-03-01C Jägerpark
Schalltechnischer Bericht 2017-03-01C Jä[...]
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Unser regeneratives Energiekonzept ist konzeptionell abgeschlossen. Die verschiedenen Varianten entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Konzeption. Unser Wohnquartier wird nach der praktizierten und schon gelebten Energiewende auch der Mobilitäts- bzw. Verkehrswende folgen und neue Maßstäbe setzen. Wer was bewegen will, muss sich auch durchsetzen können!

Jägerpark Energiekonzept.pdf
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Stromquellenverteilung 2016 

Ladeinfrastruktur 2.0 auch im Jägerpark

Der Volkswagen Konzern mit Porsche und Audi, die BMW Group, Daimler AG und Ford Motor Company planen ein Joint Venture zur Errichtung des leistungsstärksten Ladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Das Ziel: die Langstreckentauglichkeit in diesem Bereich erhöhen. Im ersten Schritt sollen 400 Standorte mit Hochleistungsladepunkten ausgestattet werden – basierend auf dem Standard des Combined Charging System (CCS). Mit einer Ladekapazität von bis zu 350 kW beschleunigt sich der Vorgang deutlich. Unsere Projektorientierung geht auf eine Siedlung ohne Autos mit fossilen Brennstoffen (außer in der Tiefgarage).

Stellungnahme zum Bericht der DNN über unser Bauvorhaben

Am 24.3. berichten die DNN über unser Bauvorhaben und zitieren die Umweltbürgermeisterin Frau Jähnigen. Die DNN hatte natürlich keine Zeit sich hier mit uns abzustimmen bzw. die seit 2015 öffentlich zugängliche Seite zu unserem BV zur Kenntnis zu nehmen. Daher kurz folgende Informationen:

 

Das auf dieser Seite veröffentlichte  Rechtsgutachten vom 10.11.2015 gibt unter anderem folgende Hinweise:

 

1.   Die Nutzung der Graf - Stauffenberg - Kaserne steht der Aufstellung eines Bebauungsplanes zur Ermöglichung einer Wohnbebauung am Standort - gerade wegen der Lärmemissionen -  nicht entgegen.

2.    Im Rahmen der Abwägung ist hinsichtlich der Grenz - oder Richtwerte von den konkreten Lärmwerten auszugehen. Diese sind auf unserem Plangebiet kaum messbar.

3.    Die Bundeswehrnutzung als Offiziershochschule ( OHS )  - als Bildungs - und Lernstandort - entzieht sich der TA Lärm bzw. der DIN 18005.

4.    Es gibt schon seit dem 11.05.2005  ein Sachverständigengutachten zu möglichen Lärmbeeinträchtigungen von Herrn Dr. Felsch. Die Nutzung der Graf- Stauffenberg - Kaserne hat sich seit dem nicht verändert.

5.    Auch die Schulen, Kindergärten und die vorhandene Wohnbebauung in unmittelbarer Nachbarschaft der OHS  mit Eigentumswohnungen in der Marienallee haben sich nicht verändert!

6.    Der provisorische Hubschrauberlandeplatz auf dem Bundeswehrgelände wird schon durch das Gesetz und die dazugehörigen Ausführungsbestimmungen in seiner Nutzung beschränkt. Die Lande - und Starterlaubnis ist auf unter 12 mal im Jahr beschränkt. Er dient derzeit nicht der Landesverteidigung und ist durch den Erholungsfaktor der Heide für die Dresdner Bevölkerung sowieso ungeeignet, daher eben auch nur provisorisch!

7.    Nicht zuletzt hat dies alles die Umweltbehörde in ihrer Stellungnahme zur ersten Auslage der Aufstellung des Bebaungsplanes B-392 ( Beschlussvorlage:  V 1327/16 )  am 08.03.2017 dem Ausschuss für Stadtentwickung, Bau und Verkehr unter Zugrundelegung unseres Rechtsgutachtens positiv bewertet!

8.    Dass die Umweltbürgermeisterin der Landeshauptstadt mit ihren Umweltbehörden sich an dies alles so nicht erinnert, verwundert schon etwas, zumal wir hier am 10.11.2016 in Ihren Amtsräumen in der Sache alle diesbezüglichen Fragen im Beisein des Stadtplanungsamtes beantworten konnten.


http://m.dnn.de/Dresden/Lokales/Hubschrauber-gefaehrden-Wohnungsbau

Bebauungsplan Nr. 392 Dresden Neustadt Nr. 40 Albertstadt Ost –   Staufenbergallee / Marienallee

Unter diesem Link finden Sie alle seit heute öffentlich zugänglichen Begründungen der Satdt Dresden zum B-Plan Nr. 392 in der Dredener Neustadt, spannend dabei unter Pkt. 4.4.2 und zu lesen, wie die 5 Zauneidechsen, die prima auch im zukünftigen Ersatzhabitat des VBB-Planes 9064, d.h. 100 m entfernt unterzubringen wären, nun nach Dresden- Lockwitz auf immerhin 2,0 ha Ausgleichsfläche verbracht werden sollen, d.h. 13 km von ihrem ursprünglichen Standort entfernt? Dieser artenschutzrechtliche Konflikt könnte durch das Umweltamt in Dresden vermieden werden!

 

http://ratsinfo.dresden.de/vo0050.php?__kvonr=12776

 

Positiv ist zu bemerken, dass der Immissionsschutz unter 4.6. gegenüber dem Gelände der Schul- und Ausbildungsliegenschaft der BIMA (derzeitige Nutzung: Offizierssschule des Heeres - Graf Staufenberg – Kaserne) positiv durch die Stadt Dresden bewertet wird. Die Geräuchemissionen werden nach der TA LÄRM betrachtet und es wird im zu erwartenden Beurteilungspegel von geringeren Orientierungswerten von tagsüber bis 55 dB (A) ausgegangen.

 

Überarbeitung des Energiekonzeptes Jägerpark Dresden zum 31.12.2016

Heute am 17.11.2016 wurde das „ Kooperative Werkstattverfahren zum Jägerpark in Dresden „ beendet.

 

Großer Dank gilt den Verantwortlichen beim Stadtplanungsamt und dem Oganisationsbüro GRAS

(Gruppe Architektur & Stadtplanung) für die kompetente Begleitung, Vorbereitung und Durchführung. Auch bedanken wir uns ausdrücklich bei den beteiligten Architekturbüros, der Fachjury und den sachverständigen Beratern.

 

Als Gewinner wurde heute das in Dresden ansässige Architekturbüro „ nps tschoban voss Architektur und Städtebau" mit seiner beigefügten Präsentation mehrheitlich durch die Fachjury gewählt!

 

Gratulation  und Ansporn, die Bedürfnisse der Dresdner Bürgerinnen und Bürgern mit nachhaltigen Konzepten und einem in das Quartier passenden Wohnungsneubau, unter Berücksichtigung der Belange der Nachbarn, der Natur und des Umweltschutzes. Wir beabsichtigen dies so umzusetzen, dass wir ein meisterhaftes, neues Wohnquartier für die Menschen der Stadt Dresden ab 2018 errichten!

Beschlussausfertigung des Ausschuss für Stadtentwicklung  bzgl. des Bebauungsplans Nr. 6024 Dresden Jägerpark

Beschlussfertigung ASBV.pdf
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Ratsinfo Dresden bezüglich Jägerpark

Besprechungsprotokoll - Stadtplanung Dresden
Protokoll 21.10.2015 Stadtplanung DD.PDF
PDF Datei [190.0 KB]

Beschluss Nr. 4032-SB-1999: Städtebaulicher Rahmenplan Nr. 720, Dresden-Albertstadt, Teilgebiet Jägerpark

  1. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau billigt den Städtebaulichen Rahmenplan Nr. 720, Dresden-Albertstadt, Teilgebiet Jägerpark.
     

  2. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beauftragt die Verwaltung, die Ergebnisse des Städtebaulichen Rahmenplanes Nr. 720, Dresden-Albertstadt, Teilgebiet Jägerpark

    a) als Grundlage der Beratung Bauwilliger

    b) gegebenenfalls ergänzend zum Flächennutzungsplan als Grundlage für die Erarbeitung von Bebauungsplänen bzw. Vorhabenbezogenen Bebauungsplänen für Teile des Plangebietes zu verwenden bzw. umzusetzen.
     

     

Dresdner Amtsblatt
02.07.1999/Nr. 29